Jerry Luitwieler

Jerry Luitwieler

Der Name und das Familienwappen

Ich heiße Jerry Luitwieler. Viele fragen mich, woher der Name stammt und ob ich Amerikaner bin, da ich einen nicht typischen deutschen Vornamen habe. Nun dann will ich das ein für allemal klären. Den Vornamen fanden meine Eltern ganz gut, weil dieser Vorname nicht so häufig vorkommt. Der Nachname Luitwieler stammt im weitesten Sinne aus der Schweiz. Das "ui" und "ie" im Namen hat eine niederländische Ader. Und die habe ich von meinem Vater. Der Name Luitwieler hat mehrere Abwandlungen (Lüttwyl, Leutwiler, Leutwyler, Luitwieler und Lietwiler) und stammt von derer „von Lüttwyl“

Die ursprüngliche Bedeutung des Wappens: Das Wort Wappen ist mit dem Wort Waffen verwandt.  Es diente dazu, den Krieger in der eisernen Rüstung durch Abzeichen auf Schild, Helm und Pferdedecke erkennbar zu machen. Farben und Figuren bildeten das Wappenbild. Die wichtigsten Farben waren schwarz, rot, blau und grün. Die wichtigsten Metalle waren Gold und Silber. Das Wappenbild konnte senkrecht oder waagerecht geteilt, mit Balken versehen oder schachbrettartig unterteilt sein. Figuren aller Art, wie Gestirne, Tiere, Bäume, Vögel und vieles andere kamen zur Darstellung, wobei immer Metall auf Metall oder Farbe auf Farbe gesetzt wurde.

Das Wappenrecht im Mittelalter war ursprünglich ein Vorrecht des freien Adels. Mit dem Aufkommen der Reiterheere durften auch unfreie ritterliche Dienstmannen (Ministerialen) Wappen tragen. Später ging das Wappenrecht auf das Bürgertum über und schließlich konnten auch freie Bauern mit eigenem Grund und Boden ein Wappen annehmen.

Heute hat jeder das Recht ein Wappen zu führen. Man darf aber nicht einfach ein fremdes Wappen übernehmen und damit das Wappenrecht einer andern Familie verletzen. Als Luitwieler haben wir es verhältnismäßig leicht. Wir können eines der früheren, historisch belegten Leutwyler-Wappen übernehmen. Es gibt auch ein Ort namens Leutwil. Siehe unter http://de.wikipedia.org/wiki/Leutwil und http://www.leutwil.ch.

Das Wappen „von Lüttwyl“ findet sich im „Wappenbuch (Stadt- und Universitätsbibliothek Bern) des alten und neuen Adels der dreizehen löblichen Kantonen, zugewandten Orten und gemeinsamen Untertanen “ und wurde von „Niclaus Gachet“ dokumentiert. Dabei hat „Niclaus Gachet“ in den Archiven und Bibliotheken des Hochstifts zu Konstanz, der fürstlichen Abtei zu Kempten, St. Plasi, St. Gallen, Mury und Eysidlen, den Gotteshäusern und Stiften Salmundwyler, Reichenau, Fischingen, St. Urban, Wettingen und Altenryff Hinweise auf das Wappen gefunden. Weiterhin hat er in den Wappenbüchern in der Bürger-Bibliothek zu Zürich, den Herren Schultheiss von Mülinen, Sigmund von Erlach von Bern, Kanzler Cysalt, Ratsherr Sägisser von Luzern wie auch in alten Dokumenten, Stammbäumen und Chroniken Hinweise gefunden.

Das Wappen der "von Lüttwil" scheint die Tatze eines Löwen darzustellen. Das Bild erinnert an die Tatze im Wappen des Habsburger Löwen. Es ist auch schon die Vermutung geäußert worden, die Herren von Leutwyl hätten für ihre Dienste als Ministerialen des Hauses Habsburg einen Teil des  

Wappenbildes, eben die Tatze, in ihr Wappen aufnehmen dürfen. Ganz von der Hand zu weisen ist diese Vermutung nicht, bestanden doch eine enge Beziehungen zwischen den Habsburgern und Leutwil. In der Schlachtkapelle von Sempach ist unter den Gefallenen auf der Habsburger Seite der von Lüttwiler verzeichnet. Er gehörte demnach zum Ritterheer in habsburgischem Dienst (Schlacht bei Sempach 1386). Auch die Beziehungen zwischen Habsburg und Leutwil waren recht eng.

Nach dem Habsburgischen Urbar (Güterverzeichnis) gehörte Lütwile zum habsburgischem Amt Villmergen. Im Dorfe selbst besaß Habsburg Land und bezog von dort jährlich Steuern. Auch hielt Habsburg Gericht über Diebe und Frevel. Wir dürften nicht behaupten, dass unsere heutige Luitwieler-Familie in direkter Manneslinie auf den Wappenträger zurückgeht. Es ist jedoch ein originales Leutwyler-Wappen, so dass wir es getrost führen dürfen.

@Work

Jerry ist Diplom Informatiker, berät Kunden, entwirft und entwickelt Software.

Wirklichen Spitzenservice erkennt man nicht an der Abwicklung des Routineprozesses, sondern an der Behandlung der Ausnahmesituation. Gute Geschäftsmodelle entstehen aus der Betrachtungsweise des Kunden und nicht aus der Betrachtungsweise des Unternehmens.

Fotoalbum

Hier sind ein paar Fotos, die ich gemacht habe.

Musik

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@JerryLuitwieler

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Das Kleingedruckte

AZ 312 0 85/98

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